Rainer-Regimentsmuseum Salzburg 1924
Aktuelles


 

Die Voreröffnung/“Pre opening“ des Rainer Regimentsmuseums fand am 8. März 2O16 gemeinsam mit der offiziellen Eröffnung der sehr schön teilrenovierten Fürstenzimmer im sog. Hohen Stock der Festung Hohensalzburg statt.

Das Rainermuseum ist derzeit bereits größteneils für die Besucher frei zugänglich.

RAINERMUSIK Salzburg News:
Neue CD "Vergessene Schätze der Marschmusik"
Infos unter www.rainermusik.at

Öffnungszeiten

Jän-Apr: 9.30-17 Uhr
Mai-Sept: 9-19 Uhr
Okt-Dez: 9.30-17 Uhr
24. Dez: 9:30-14 Uhr

Adventwochenende & Ostern: 9.30-18 Uhr

Führungen für Einzelpersonen und Gruppen: Anmeldung bei Mag. Markus Lechner
Tel. 0043 / (0)662 / 83 11 57

Adresse und Erreichbarkeit

Rainer Regiments
Museum Salzburg
Mönchsberg 34
5020 Salzburg

Anfahrtsbeschreibung

T +43 (0)662/831157

 


Kontakt

Rainer Marsch – Militärmusik Salzburg

Mitgliedschaft - Beitrittserklärung

Informationen zur Mitgliedschaft
finden Sie » hier
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DEU » geschichte » traditionspflege

Von militärischer Seite wurde bzw. wird die Traditionspflege des Rainerregimentes nach Ende des  1. Weltkrieges 1918 durch folgende
(Nachfolge-)Truppenkörper
maßgeblich mitgetragen :

Salzburger Alpenjägerbataillon Nr. 3
1920

Infanterie Regiment  Nr. 12
1935

Gebirgsjäger Regiment Nr.137
1938

Salzb. Feldjäger Baon Nr. 29
1956

Ausbildungsregt. Res.Brig. Nr. 8
1963

Landwehrstammregiment Nr. 82
aufgelöst 1992

Jägerregiment Nr. 8  
aufgelöst 1999       

Jägerbaon Salzburg  „Erzherzog Rainer“
2006
 

Nach ersten Zusammenkünften 1919 wurde 1921 in Salzburg von ehemaligen Angehöri­gen des k.u.k. IR Erzherzog Rainer Nr. 59 der „Rainerbund“ gegründet, der sich seither der Traditionspflege des Regimentes besonders annimmt. Sein Fahnentrupp trägt bei mili­tärischen Feiern und anderen Auftritten in der Öffentlichkeit nach wie vor die 1868 einge­führte Paradeuniform.

1989 schloss sich der Rainerbund vorübergehend mit der Gebirgs­jägerkameradschaft Salzburg zusammen. 1967 wurde das Ehrenmal bzw. Gebirgsjäger­denkmal Untersberg-Salzburg seiner Bestimmung übergeben.

Trotz schmerzlicher Einbußen 1945 konnte das Rainer-Regimentsmuseum nach dem Zweiten Weltkrieg weitergeführt werden. Unter dem neugewählten Obmann Mag. Markus Lechner wurde 2014 eine Neuaufstellung des Rainermuseums in Angriff genommen.

Die Auflösung des Jägerregimentes 8 war Anlass für traditionsbewusste Blasmusiker um HR Dr. H. Glaser und Paul Hofbauer, ehemals Kapellmeister der Postmusik Salzburg, die „Rainermusik“ als Traditionsmusikkapelle des ehemaligen k.u.k. IR Erzherzog Rainer Nr. 59 zur Pflege altösterreichischer Blasmusiktradition neu zu begründen. Neben dem Rainerbund, widmet sich heute diese gern gehörte und vorzügliche Blasmusikkapelle dem Andenken des bekannten Salzburger „Hausregimentes“.

Seit 1998 nimmt auch das von Obstlt i.Tr. Guido Zobl gegründete Rainer-Traditions-Schützenkorps in seinen originalgetreuen Paradeuniformen der Zeit vor 1918 an verschiedenen Veranstaltungen militärischer Traditionspflege teil.

Außerhalb der Landeshauptstadt gibt es Rainerbund-Ortsgruppen auch in Haag am Hausruck, Ostermiething und Ried im Innkreis.

Der Rainer-Obelisk vor dem Kommunalfriedhof, das  Rainerdenkmal auf der Festung, der Rainerfriedhof im Donnenbergpark/Salzburg-Nonntal, der Albori-Gedenkstein (Gedenkstein für General Albori, zeitweiliger Kommandant des IR 59 im Ersten Weltkrieg) in Elsbethen und einige Straßennamen (Rainer Straße in Salzburg, Hans-Schmid-Platz in Salzburg-Maxglan, Erzherzog Rainer Kai in Hallein) künden heute noch vom früheren Salzburger Hausregiment.

Die traditionsreiche, in Teilen denkmalgeschützte Rainerkaserne in Glasenbach, einst ein Schmuckstück unter den Kasernen in Österreich und von tausenden auszubildenden Soldaten als „ihre“ Bundesheerkaserne in lebendiger Erinnerung,  wurde vom Bund 2O13 an die Firma Red Bull verkauft. Damit brach ein weiterer Eckstein militärischer Tradition in Salzburg weg.

Einen besonders bedeutenden, aktuellen Beitrag zur Pflege der Rainertradition stellt das im Jahre 2006 gegründete Jägerbataillon Salzburg „Erzherzog Rainer“ dar, welches als einziger (zur Miliz gehöriger, d.h. im Mobilisierungsfall einzuberufender) infanteristischer Kampfverband im Bundesland Salzburg aufgestellt wurde. Es hat die Sollstärke von 692 Mann und gliedert sich in Bataillonsstab, Stabskompanie und drei Jägerkompanien. Ziviler Partner des Jägerbataillons „Erzherzog Rainer“ ist die Salzburg AG, Standort ist nunmehr die Strucker-Kaserne in Tamsweg“ .
> Jägerbataillon Salzburg „Erzherzog Rainer“ 
> Rainermusik

1930 wurde vom Rainerbund in Bregenz zur Erinnerung an den Ausmarsch 1914 eine Gedenktafel errichtet.

Am deutlichsten wird das historische Bewußtsein aber wohl von unserer „Zweiten Landeshymne“, dem Rainermarsch, geweckt, der sich landauf landab ungebrochener Beliebtheit erfreut.

Auf dem Kommunalfriedhof zu Salzburg in der Nähe des Heldendenkmals im Zentrum des Friedhofs ruhen die sterblichen Überreste von Prof. Hans Schmid in einem von der Stadtgemeinde Salzburg gepflegten, schön gestalteten Doppelgrab.

Der Rainerbund Salzburg bekennt sich zu einer der Militärgeschichte verpflichteten Traditionspflege und wird darin dankenswerterweise seit vielen Jahren und Jahrzehnten vom Militärkommando Salzburg tatkräftig unterstützt.